Blaser Swisslube

Blaser Swisslube - Azure Integration Services Greenfield Integrationsprojekt

Projekt-Umsetzung: 2023 bis 2026

Herausforderung

Die Blaser Swisslube AG stand initial vor der Aufgabe, ihr globales CRM-System nahtlos in die bestehende ERP-Landschaft zu integrieren, um die Prozesse im Aussendienst effizienter zu gestalten. Ziel war eine tiefere Automatisierung der Registrierung von Account-Stammdaten über die gesamte Systemlandschaft hinweg, um manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren und eine konsistente Stammdatenhaltung in hoher Qualität sicherzustellen. Zudem sollte eine methodische Grundlage geschaffen werden, die es ermöglicht, Schnittstellenanforderungen zukünftig standardisiert zu spezifizieren und umzusetzen.

Die Erarbeitung der methodischen Grundlage bot die Möglichkeit, weitere Prozesse zu digitalisieren und damit zu integrieren. Neben der reinen Anbindung des CRM-Systems an das bestehende ERP sollten weitere vertriebsrelevante Prozesse digitalisiert und damit weitere Systeme miteinander verbunden werden.

Umsetzung von 20+ Schnittstellen und Anbindung von 10+ Systemen im Rahmen eines Greenfield-Integrationsprojekts.

Lösung

Die Blaser Swisslube AG suchte eine Lösung zur Etablierung einer stabilen, flexibel einsetzbaren Integrationsplattform auf Basis der Azure Integration Services. NSYNC lieferte hierfür einen konzeptionellen Ansatz, der eine standardisierte, transparente und aktiv steuerbare Vorgehensweise ermöglicht.

Die Plattform gliedert sich in drei Hauptkomponenten: die Infrastruktur (auf Basis von Microsoft Azure und CI/CD-Pipelines), die Applikationsebene (mit physischen, logischen und steuernden Komponenten wie Ticketing oder Key Relation Management (KRM)) sowie ein Monitoring-System zur Minimierung der Betriebskosten. Zur Standardisierung der Schnittstellenprozesse wird ein entkoppeltes Publish/Subscribe-Prinzip angewendet (über Azure Service Bus Topics, Subscriptions und Azure BlobStorage), wodurch alle Prozessschritte voneinander unabhängig gesteuert und überwacht werden können.

Die Digitalisierung der Prozesse bedingte zudem die Harmonisierung der zugrundeliegenden Stamm- und Bewegungsdaten als Voraussetzung der Integrations-Fähigkeit.

Angebundene Systeme

  • Microsoft Dynamics CRM
  • Microsoft Navision
  • PIM-System
  • Individuelles Service Case System
  • Individuelles Aussendienst System
  • u.v.m.

Angewandte Integrations-Patterns

  • Greenfield Ansatz mit Azure Integration Services (Logic App Standard für Connectivity) als Basis der Integrationsplattform
  • Publish/Subscribe-Architektur (Azure Service Bus, Azure BlobStorage) zur Entkopplung der Verarbeitungskomponenten
  • Steuernde Integrationskomponenten wie Ticketing und Key Relation Management (KRM)
  • Common Data Model (CDM) für Stammdatenobjekte
  • Standardisierte N:SYNC Projektmethodik für die strukturierte Anforderungserhebung und Umsetzung
  • SYMON N:TERFACE DPM als Prozessüberwachungs- und Schnittstellen Monitoring-Tool

Vorteile für Blaser Swisslube

  • Etablierung einer standardisierten, transparenten und aktiv steuerbaren Vorgehensweise bei Integrationsprojekten
  • Etablierung einer stabilen und flexibel einsetzbaren Integrationsplattform auf Azure-Basis
  • Automatisierung repetitiver manueller Arbeitsschritte

  • Sicherstellung einer konsistenten Stammdatenhaltung über Systemgrenzen hinweg

  • Effizienter Betrieb und schnelle Fehlererkennung durch integriertes Prozess- und Schnittstellen-Monitoring

Referenz (2026): Thomas Herrmann, Global Head of IT Business Applications, Blaser Swisslube AG (KORAS Group)

Nehmen Sie Kontakt auf

Ihr Ansprechpartner: NSYNC Team
E-Mail: info@nsync.ch | Telefon: +41 52 577 70 70